Ein Pizzaofen dient dem effektiven und effizienten Backen von Pizzen. Er ist so gestaltet, dass im Garraum schnell die gewünschte Temperatur erreicht wird, um die Pizza optimal zu backen. Das Backen erfolgt am günstigsten in einem Ofen, in dem eine gleichmäßige und konstante Temperatur gehalten wird.
Ein guter Pizzaofen sollte dies schnell leisten, unabhängig davon, wie oft die Tür geöffnet wird. Dies, die verwendeten Konstruktionsmaterialien sowie die Isolierung des Garraumes nehmen Einfluss auf den Energieverbrauch. Wahlweise werden die Öfen direkt oder indirekt befeuert. Das heißt, das Brennmaterial liegt im gleichen Raum wie die zu backende Pizza oder das Brennmaterial liegt in einer getrennten Kammer meistens unter der Backkammer. Als Brennmaterialien werden üblicherweise Holz und Briketts verwendet. Es ist aber auch möglich, eine modernere Befeuerungsmethode zu wählen, wie zum Beispiel das Beheizen mit Gas, wodurch allerdings der besondere Geschmack nicht erzeugt wird.
Bevor das Backen beginnt, muss der Pizzaofen auf seine Betriebstemperatur hochgeheizt werden. Die beanspruchte Zeit ist dabei vom Brennmaterial abhängig und kann im Gegensatz zu den Gasöfen länger dauern. Allerdings gibt es gute Holzbacköfen, die eine sehr geringe Vorheizzeit benötigen.
Eine schon seit Jahrtausenden verwendete Methodem, um Teigprodukte zu backen, erfreut sich wieder großer Beliebtheit. Es ist das Backen im Holzbackofen.
Diese können fertig gekauft oder selbstständig aus Lehm und Ziegeln gebaut werden. Es gibt diese in zwei Variationen. Einmal mit nur einer Kammer, wo Brennmaterial und Backwerk in einem Raum zusammen liegen. Zum anderen gibt es die Trennung in zwei Kammern, wo Brennmaterialien vom Backwerk getrennt sind. Trotzdem erhalten die Backwaren ihre rauchige Geschmacksnote. Gebacken werden können neben der Pizza auch Brote, Flammkuchen, Fleisch und Fisch.
